Tag 3- 13.07

Nach dem gestrigen Tag waren wir alle sehr erschöpft- aber die Reise muss weitergehen und so haben wir uns heute morgen abermals auf den Sattel geschwungen, um von Nauders nach Kastelbell zu fahren.

Leider musste die Gruppe A nach nur wenigen Metern eine Pause auf Grund einer gerissenen Kette machen. Aber auch dieses Problem war schnell behoben und dann konnte es wirklich losgehen zur heutigen Etappe!

Kurzes Päuschen nach drei Minuten Fahrt

Gruppe A ist dann locker am Reschensee vorbei gefahren und hat dabei noch ein paar Touri-Bilder machen können. Währenddessen ist Gruppe B wieder einige Höhenmeter mehr gefahren, versprochen war eine grandiose Aussicht.

Versunkener Kirchturm im Reschensee

Doch dann haben wir am eigenen Leib erleben dürfen wie schnell das Wetter in den Alpen wechseln kann. Nach dem gestrigen Sonnenschein folgte nun ein fettes Gewitter. Und wir wurden ganz schön nass. Deshalb suchte Gruppe A Schutz unter einem Unterstand, um dort Mittagspause zu machen. Wir warteten noch ein bisschen in der Hoffnung, dass das Wetter besser werden werden würde- jedoch vergeblich. Also machten wir uns im strömenden Regen weiter auf den Weg.

Währenddessen erreichte Gruppe B mit letzter Kraft ihr Mittagsziel. Glücklicherweise ist der Regen da noch nicht bei ihnen angekommen.

Die letzten Kilometer kämpfte Gruppe A sich durch Apfel-Labyrinthe, um es möglichst schnell ins Trockene zu schaffen.

Gruppe B ist nach der Mittagspause ebenfalls im strömenden Regen weitergefahren. Da helfen auch die besten Regenjacken nicht. Deswegen musste noch eine weitere Pause inklusive heißer Schokolade eingelegt werden. Plastiktüten wurden um Arme und Beine geschlungen, um wenigstens noch etwas Nässe abzuweisen. Zum Glück wurde danach der Regen etwas schwächer und so kamen auch sie dann ein bisschen später im Hotel in Kastelbell an.

Radsachen beim Trocknen

Weil wir heute zwei getrennte Hotels haben, wurde ein Teil der Gruppe zum Abendessen noch zu den anderen gefahren.

Kein Fahrradfahren mehr für heute

Ein Gedanke zu „Tag 3- 13.07“

  1. Hallo Ihr RadlerInnen, mit Bewunderung und Freude verfolge ich eure Tour und bin dankbar für die Berichterstattung in Wort und Bild! Da ich früher mal in Norwegen einen Radurlaub gemacht habe, habe ich eine Vorstellung, was Radfahren im Gebirge bedeutet, und wieviel Mut und Durchhaltekraft Ihr zeigt. Viel Glück und schöne Erlebnisse weiterhin wünscht euch weiterhin Johannas Oma

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