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Heimfahrt- 17.07

Nun geht er also zu Ende, unser Alpcross. Eine knappe Woche voller guter Laune, Freundschaften und natürlich Radfahren.

Heute morgen stand auf dem Programm ein entspanntes Frühstück und das große Einpacken, bevor wir um 10 Uhr das Zimmer verlassen mussten. Es folgte ein kurzes Gruppen-Fotoshooting am Strand -natürlich im Radtrikot- und ein Schnelltest für jeden.

Und dann war es auch schon soweit: Wir beluden gemeinsam den Bus und machten uns auf die Heimreise. Dank den Fahrkünsten unseres fantastischen Busfahrers waren wir in knapp acht Stunden inklusive Pausen wieder heil in Erlangen.

Die Stimmung wie immer super

Und auf der Busfahrt wurde uns natürlich auch nicht langweilig: Musik, Kartenspiele und sogar ein selbstgeschriebener Alpcross-Song vertrieben uns die Zeit.

Wieder daheim

Zuletzt wollen wir uns noch bei allen bedanken, die diese Fahrt möglich gemacht haben: Bei allen Sponsoren, Arbeitsgruppen, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern. Und einen ganz besonderen Dank an die Begleitenden: Herr Landeck, Herr Obermüller, Herr Festl, Frau Segler, Frau Paschek, Frau Fürst, Herr Eckert und Herr Ziegler. Sie haben immer für die bestmögliche Stimmung gesorgt und haben auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf behalten. Dankeschön!

Das Wichtigste kommt natürlich zum Schluss: Unsere zwei Seminarlehrer! Sie waren der eigentliche Grund, weshalb das P-Seminar Alpcross überhaupt angeboten wurde. Das bedeutete für die Beiden viel Organisationsaufwand und auch Verantwortung. Das ist alles andere als selbstverständlich. Herr Landeck und Herr Akdağ, vielen Dank für diese tolle Chance für uns Schülerinnen und Schüler.

Leider konnte Herr Akdağ uns nicht auf unserer Reise nach Italien begleiten, aber er hat uns von zuhause aus unterstützt und war stets in Kontakt mit uns.

Jetzt möchten wir uns von allen treuen Fans verabschieden, bevor wir Radler uns jetzt alle erst einmal gehörig ausruhen!

Liebe Grüße, das Alpcross-Team

Tag 6- 16.07

Heute ging es los zur letzten Etappe von Trient nach Riva la Garda! Dieses mal wieder zwei Gruppen: Gruppe B startete um 10 Uhr, Gruppe A um 10:30 Uhr.

Bereit für den letzten Radeltag

Heute gab es für beide Gruppen ein paar Höhenmeter extra, sonst macht es ja keinen Spaß ;).

Gruppe A startete am Etsch und folgte für eine Weile dem Radweg entlang des Flusses. Dann ging es hinauf durch ein kleines Dorf auf einen Hügel. Leider war der Untergrund bald zu grob, um zu fahren, sodass wir einen großen Teil schieben mussten. Die Hitze machte uns zusätzlich zu schaffen. Oben angekommen wartete eine kleine Überraschung: Ein ähnlich steiler und poröser Weg führte den Berg auch wieder hinunter. Also wieder: Schieben.

Down, down, down

Gruppe B hatte ähnliche Probleme: Sie wollten einen kleinen Wanderweg bergauf fahren, allerdings war der Weg zu steil, schmal und steinig. Also schoben sie ganze zwei Stunden, hatten am Ende aber eine grandiose Aussicht.

Erfolgreiches Schieben wird belohnt!

Sobald wir wieder unten angekommen waren, ging es zurück zu unserem Lieblingsfluss: Der Etsch. Dort machte Gruppe A eine Mittagspause unter romantischen Weinreben.

Ein schattiges Plätzchen plus Massage

Nach einem letzten Anstieg kam er dann: Der Gardasee. Den ersten Blick darauf konnten wir hinter der Hügelkuppe erhaschen.

„Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr”- Zitat Anna Markls Vater

Dann ging es bergab und am See entlang. Als wir in Riva ankamen, wartete Frau Paschek und Herr Landeck bereits auf uns.

Die letzten Kilometer am See

Es war noch Zeit für die verdiente Abkühlung im See, bevor wir die Hotelzimmer bezogen und zum Abendessen laufen. Dabei konnten wir noch einen Eindruck vom schönen Städtchen Riva bekommen.

Baden am Gardasee

Tag 5- 15.07

Heute sind wir zur Abwechslung in drei statt in zwei Gruppen gefahren: Einfach, Mittel und Schwer. Morgens hatten wir noch Angst vor einem Regenschauer, aber zum Glück blieben heute alle trocken. Die leichte Route führte direkt an der Etsch entlang bis nach Trient, während Mittel und Schwer jeweils ein paar Umwege über die Hügel Südtirols nahmen.

Gruppe C hat fleißig weiter Höhenmeter gesammelt und ließ sich auch von keinem Hindernis aufhalten.

Gruppe C überquert einen Zaun

Eine kurze Pause am See, von da ging es weiter über Trails auf den Radweg nach Trient.

Gruppe C am See
Warten auf Herr Landeck aka den Godfather of Downhill

Gruppe B fuhr durch mehrere Tunnel und über verschlungene Straßen zu traumhaften Weinbergen.

Gruppe B ist am höchsten Punkt angekommen!

Von dort aus ging es dann bergab an einen kleinen See, wo sie eine kurze Pause einlegten.

Ein Snack zwischendurch

Auf dem Weg nach Trient war sogar noch Zeit für eine weitere Pause am Radweg. Inklusive Eis, einer Portion Pommes und mehreren Partien Tischkicker.

Gruppe A musste sich erst einmal noch durch Apfelplantagen kämpfen (auch durch Privatgrundstücke, wo uns der Besitzer mit zwei zugedrückten Augen durchließ).

Dann hatte Gruppe A eine entspannte Tour entlang der Etsch mit wenigen Höhenmetern, was natürlich sehr angenehm war.

Müsliriegelpause an der Etsch

Danach ging es in zügigem Tempo weiter nach Trient, wo leckeres Eis als Motivation auf uns wartete.

Nachmittags hat die Trainingsgruppe wieder ein Cool-Down für alle bedürftigen Muskeln angeboten.

Immer locker bleiben

Tag 4- 14.07

Nach den letzten drei anstrengenden Tagen haben wir heute einen „Pausentag” eingelegt. Das heißt natürlich nicht, dass wir den gesamten Mittwoch lang auf der faulen Haut liegen. Wir hatten lediglich eine entspanntere Etappe am Fluss Etsch entlang.

Auf geht’s!

Wieder waren wir in zwei separaten Gruppen unterwegs, diesmal aber mit der gleichen Route. Gruppe A startete um 10 Uhr, Gruppe B folgte eine Stunde später.

Anfangs war das Wetter gut und wir sind in flottem Tempo die Straße am Fluss entlanggefahren. Allerdings hat es bald angefangen zu tröpfeln.

Gruppe A macht sich regenfest

Das Wetter hielt glücklicherweise noch einige Zeit, als wir in Meran zum Eisessen stoppten.

Eisessen in Regenklamotten

Nach einer kurzen Pause und einem leichten Schauer ging es weiter auf unserem Weg.

Als wir Meran verlassen wollten, hatten wir jedoch ein paar kleinere Navigationsprobleme: Die Apfelplantagen bereitete uns (schon wieder) Schwierigkeiten. Unser Weg führte zu einem verschlossenen Eisentor.

Ende Gelände

Also schnell zurück auf den Hauptweg, um die Schranke zu umgehen.

Zwischendurch war das Wetter wieder besser geworden, also schälten wir uns aus den Regenklamotten und weiter ging’s.

A-Team bei der Mittagspause unter einer Brücke

Aber dann kam der Regen doch wieder: Also abermals rein in die Regenklamotten! Am meisten zu Schaffen machte uns der Gegenwind. Da hilft nur der Windschatten des Vordermanns und geschlossenes Fahren.

Gruppe A war zur der Zeit kurz vor Bozen, aber für Gruppe B fehlten noch fast 20 Kilometer. Diese Strecke fuhren sie dann rasend schnell und ohne Pausen durch, um möglichst trocken im Hotel anzukommen.

Da die heutige Etappe etwas kürzer und leichter war als die Tage zuvor, erreichten wir unser Ziel bereits kurz vor 15 Uhr. Somit hatten wir noch mehr als genügend Zeit für ein Cool-Down und ausgiebige Massagen für alle verspannten Muskeln.

Eine Runde Dehnen

In Bozen regnet es noch immer, wir hoffen morgen natürlich auf eine trockene Tour. Vielen Dank an alle Mitfiebernde, die uns so zahlreiche Grüße und gute Wünsche zukommen lassen!

Tag 3- 13.07

Nach dem gestrigen Tag waren wir alle sehr erschöpft- aber die Reise muss weitergehen und so haben wir uns heute morgen abermals auf den Sattel geschwungen, um von Nauders nach Kastelbell zu fahren.

Leider musste die Gruppe A nach nur wenigen Metern eine Pause auf Grund einer gerissenen Kette machen. Aber auch dieses Problem war schnell behoben und dann konnte es wirklich losgehen zur heutigen Etappe!

Kurzes Päuschen nach drei Minuten Fahrt

Gruppe A ist dann locker am Reschensee vorbei gefahren und hat dabei noch ein paar Touri-Bilder machen können. Währenddessen ist Gruppe B wieder einige Höhenmeter mehr gefahren, versprochen war eine grandiose Aussicht.

Versunkener Kirchturm im Reschensee

Doch dann haben wir am eigenen Leib erleben dürfen wie schnell das Wetter in den Alpen wechseln kann. Nach dem gestrigen Sonnenschein folgte nun ein fettes Gewitter. Und wir wurden ganz schön nass. Deshalb suchte Gruppe A Schutz unter einem Unterstand, um dort Mittagspause zu machen. Wir warteten noch ein bisschen in der Hoffnung, dass das Wetter besser werden werden würde- jedoch vergeblich. Also machten wir uns im strömenden Regen weiter auf den Weg.

Währenddessen erreichte Gruppe B mit letzter Kraft ihr Mittagsziel. Glücklicherweise ist der Regen da noch nicht bei ihnen angekommen.

Die letzten Kilometer kämpfte Gruppe A sich durch Apfel-Labyrinthe, um es möglichst schnell ins Trockene zu schaffen.

Gruppe B ist nach der Mittagspause ebenfalls im strömenden Regen weitergefahren. Da helfen auch die besten Regenjacken nicht. Deswegen musste noch eine weitere Pause inklusive heißer Schokolade eingelegt werden. Plastiktüten wurden um Arme und Beine geschlungen, um wenigstens noch etwas Nässe abzuweisen. Zum Glück wurde danach der Regen etwas schwächer und so kamen auch sie dann ein bisschen später im Hotel in Kastelbell an.

Radsachen beim Trocknen

Weil wir heute zwei getrennte Hotels haben, wurde ein Teil der Gruppe zum Abendessen noch zu den anderen gefahren.

Kein Fahrradfahren mehr für heute

Tag 2- 12.07

Hallo zusammen! Heute war die -mit knapp 90 Kilometern für Gruppe A- längste Etappe unserer Reise, von Haiming nach Nauders.

Gruppe A vor der Abfahrt in Haiming

Die Kilometer von gestern konnten wir leider auch heute noch spüren… Aber trotzdem nahmen wir die Herausforderungen in Angriff.

Gruppe B gönnt dem A-Team noch etwas Vorsprung

Während das A-Team kurz nach neun losfuhr, genoss Gruppe B noch ein kurzes Sonnenbad bei strahlendem Wetter.

Nach dem ersten steilen Anstieg

Das Wetter war zwar wunderschön, aber fast schon ein wenig zu heiß und sonnig für die tapferen Radler. Deswegen hieß es: Viel trinken und jede Menge Sonnencreme.

Gruppe B hat das Mittagsziel erreicht

Zum Glück hat mit dem Mittagessen auch eine Abkühlung gewartet: Pause war an einem Badesee, wo wir schwimmen konnten. Manche eroberten sogar die kleine Insel in der Mitte.

Die Route von Gruppe B war zwar mit 74 Kilometern kürzer aber die Höhenmeter hatten es in sich: 1.800 Meter bergauf!

Zur Belohnung für all die zusätzlichen Höhenmetern haben sie noch einem Café mit atemberaubender Aussicht einen Besuch abgestattet.

Ein Kaffepäuschen
Nauders in Sicht

Kurz vor Schluss wartete dann noch der „Höhepunkt“ (Wortspiel beabsichtigt): Ganze elf Serpentinen den Berg hinauf haben uns die letzten Kräfte gekostet. Aber wir haben es am Ende alle mit Bravour bewältigt! Und der Ausblick war es allemal wert!

Die letzten Eintrudelnden werden natürlich mit Applaus empfangen
Oben angekommen

Ab hier war es nur noch ein Katzensprung bis ins Hotel nach Nauders und zu unserer verdienen Erholung.

Warten aufs Abendessen

Wir wünschen allen eine gute Nacht!

Tag 1- 11.07

Vor der Abfahrt in Reutte

Heute ging es also los mit unserer ersten richtigen Etappe: Von Reuttes ging es morgens um kurz nach neun los.

Die Route der Gruppe A

Gruppe A, das selbstbenannte „A-Team“ hat es erst einmal langsamer angehen lassen.

Eine Pause für das A-Team
Eine kurze Abkühlung für die Füße


Gruppe B hatte ein paar Höhenmeter mehr, jedoch war auch hier die Stimmung super.

Ein Pause in Gruppe B- auch für Lehrerinnen und Lehrer


Über den Fernpass mussten wir allerdings alle und das war doch ziemlich anstrengend…

Gruppe A auf dem Fernpass


Mittagspause war dann für beide Gruppen am idyllischen Fernsteinsee, bevor es dann zur zweiten Tageshälfte losging.


Dabei hat sich der Gruppe A eine besondere Herausforderung gestellt: Wir haben ein Abenteuer versprochen und das haben wir heute auch bekommen. Über Wiesen und Zäune mussten wir mit unseren Rädern klettern und sind schmale Schleichwege heruntergetrottet.

Über Stock und Stein

Aber am Ende haben wir es alle heil zur Unterkunft in Haiming geschafft, in der wir in kleinen fassähnlichen Hütten schlafen werden.

Unsere Unterkunft in Haiming


Ein kleines Cool-Down für die erschöpften Muskeln vor dem Abendessen war noch drin, danach wollten alle nur noch duschen und ins Bett…

Abfahrt- 10.07

Heute ging es los: Voll bepackt sind haben wir uns an der Schule getroffen, um dann mit dem Bus nach Füssen zu fahren.

Im vollen Bus, kurz nach der Abfahrt

In Füssen hat uns also unser Busfahrer abgesetzt und von dort ging es noch circa eine Stunde per Rad nach Reutte.

Wir sind gut in Reutte angekommen und richten uns gerade im Hotelzimmer ein, bevor es später noch zum Abendessen geht. Wir wünschen allen Daheimgebliebenen einen schönen Abend!

Jetzt geht´s los!!

Nächsten Samstag ist es endlich so weit: Am 10.07 fahren wir los! Damit ihr uns jeden Tag auf unserem Abenteuer begleiten könnt, werden wir hier und auf unserer Instagram-Seite tägliche Updates posten. Damit ihr auch ja nichts verpasst, abonniert hier unseren Newsletter:

Sponsoren-Fahrt

Bevor es nun endlich am 10.07 zu unserer großen Fahrt losgeht, wollten wir uns unbedingt nochmal persönlich bei unseren Sponsoren bedanken. Daher haben wir am Montag, den 28.06, eine kleine Tour durch Erlangen gedreht und haben allen einen Besuch abgestattet.  Denn ohne Sie und ihre Sponsoren-Gelder wäre unser P-Seminar gar nicht umsetzbar. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal!

Zuerst ging es zu OBI!
Dann weiter zu Salleck+Partner
Von dort aus zur Kanzlei Bissel
Weiter ging’s zu Dr. Maul

Von dort aus haben wir uns dann in zwei Gruppen aufgeteilt:

Die einen sind zu Uni-und Contifleisch gefahren
Für sie war die Endstation im Steinbachbräu
Die andern sind zu ZAC nach Eltersdorf geradelt

Vielen Dank auch an UVEX für die tollen gesponserten Helme und Sportbrillen!

Die Sponsorengruppe hat am 05.07 noch der Praxis von Dr.Groh einen Besuch abgestattet
Und wir durften bei der Metzgerei Brunner noch Lunchboxen voller Köstlichkeiten abholen

Vielen Dank an alle Sponsoren und Unterstützer!