Der dritte Tag unseres Alpcross hatte alles zu bieten, was eine Alpenüberquerung ausmacht: schweißtreibende Anstiege, beeindruckende Landschaften, spannende Trails und am Ende die verdiente Belohnung.
Der Tag begann mit der wohl größten Herausforderung: dem Anstieg zum Reschenpass. Über 600 Höhenmeter mussten bewältigt werden, bevor der ersehnte Gipfel erreicht war. Meter für Meter kämpften sich alle den Berg hinauf – eine echte Kraftprobe, die jedoch mit grandiosen Ausblicken und dem guten Gefühl, den ersten großen Höhepunkt des Tages geschafft zu haben, belohnt wurde.
Oben angekommen stand zunächst eine ausgiebige Mittagspause auf dem Programm. Nach dem anstrengenden Vormittag konnten alle neue Energie tanken und die beeindruckende Bergkulisse genießen.
Am Nachmittag trennten sich die Wege der beiden Gruppen. Für Gruppe A war nach dem Reschenpass vor allem Entspannung angesagt. Zwar lagen noch mehr als 50 Kilometer bis zum Tagesziel in Kastelbell vor ihnen, doch die Strecke führte fast ausschließlich bergab. So konnten die Fahrer die lange Abfahrt genießen und die herrliche Landschaft Südtirols auf sich wirken lassen.
Für Gruppe B blieb es dagegen noch etwas anspruchsvoller. Neben den regulären Kilometern wartete ein zusätzliches Highlight: Ein neuer, abwechslungsreicher Trail wurde entdeckt und natürlich direkt ausprobiert. Die zusätzliche Herausforderung sorgte für jede Menge Fahrspaß und machte den Nachmittag zu einem besonderen Erlebnis.
Ein gemeinsamer Zwischenstopp durfte natürlich nicht fehlen: Am Reschensee legten beide Gruppen eine kurze Pause ein. Der berühmte Kirchturm, der aus dem Wasser ragt, bot die perfekte Kulisse für Fotos und einen Moment zum Durchatmen.
Kurz vor dem Ziel gönnte sich Gruppe A schließlich noch eine ganz besondere Belohnung. Bei einem kleinen Café wurde Halt gemacht, um das erste italienische Eis der Reise zu genießen – der perfekte Abschluss eines langen Fahrradtages.
Gegen 18:30 Uhr erreichten schließlich beide Gruppen wohlbehalten das Tagesziel in Kastelbell. Das Timing hätte kaum besser sein können: Nur kurze Zeit später zog ein Gewitter über die Region. So konnten alle trocken im Hotel ankommen und auf einen erfolgreichen dritten Tag zurückblicken.
Morgen wartet bereits die nächste Etappe unserer Alpenüberquerung: Von Kastelbell geht es weiter in Richtung Altenburg. Wir sind gespannt, welche Herausforderungen und Erlebnisse der vierte Tag bereithält.




