Die Etappe von Imst nach Nauders hielt für beide Gruppen jede Menge Herausforderungen bereit und wird sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Die B-Gruppe startete rund 20 Minuten vor der A-Gruppe, die sich kurz nach 9 Uhr auf den Weg machte. Während die B-Gruppe eine anspruchsvolle Adventure-Route mit steinigen und verwurzelten Trails, vielen Schiebepassagen und einem historischen Anstieg auf den Spuren Hannibals meisterte, verlief der Vormittag für die A-Gruppe zunächst noch weitgehend nach Plan. Zwar musste bereits am Vormittag eine Kette repariert werden, doch nach einer kurzen Pause konnte die Fahrt fortgesetzt werden.
Zur Mittagszeit trafen sich beide Gruppen an einem wunderschönen Seefreibad. Dort konnten sich alle abkühlen, entspannen und neue Kraft für die zweite Hälfte der Etappe sammeln. Anschließend machten sich beide Gruppen fast zeitgleich wieder auf den Weg.
Für die A-Gruppe begann damit jedoch der deutlich schwierigere Teil des Tages. Immer wieder kam es zu technischen Defekten an den Fahrrädern, deren Reparatur teilweise fast eine Stunde dauerte. Zusätzlich stellte sich ein geplanter Streckenabschnitt als komplett zugewachsen und damit unbefahrbar heraus, sodass die Route spontan geändert werden musste. Während einer der Reparaturpausen wurde außerdem noch ein Handy verloren, das zunächst gesucht und glücklicherweise wiedergefunden werden konnte. Trotz all dieser unerwarteten Hindernisse gab die Gruppe nicht auf und kämpfte sich Kilometer für Kilometer bis ins Ziel.
Auch die B-Gruppe hatte ihre Herausforderungen zu meistern. Die technisch anspruchsvollen Trails verlangten volle Konzentration, und ein Fahrer rutschte sogar ein Stück den Abhang hinunter. Zum Glück blieb es bei einem Schrecken und alle erreichten Nauders gesund und unverletzt.
Während die B-Gruppe planmäßig im Hotel ankam, erreichte die A-Gruppe ihr Ziel aufgrund der vielen Zwischenfälle erst rund drei Stunden später. Nach insgesamt etwa zwölf Stunden auf dem Rad traf sie gegen 21 Uhr schließlich ebenfalls in Nauders ein – erschöpft, aber stolz auf das gemeinsam Geschaffte.
Diese Etappe hat einmal mehr gezeigt, dass beim Alpcross nicht immer alles nach Plan läuft. Umso beeindruckender war der Zusammenhalt beider Gruppen, die sich von keiner Herausforderung unterkriegen ließen. Mit vielen neuen Erfahrungen und jeder Menge Teamgeist blicken nun alle gespannt auf die nächste Etappe Richtung Kastelbell








