Training mit Steffen Kistmacher

Heute haben wir den 19.12.2022 und vor uns steht ein, von der Trainingsgruppe organisiertes, Training mit dem Physiotherapeuten Steffen Kistmacher an. Es war allerdings von vorne herein klar, dass das nicht besonders einfach werden würde. Nach einer kurzen Begrüßung ging es auch schon mit lockerem Einlaufen und Dehnen los, damit man sich nicht verletzt. Wir haben heute gelernt wie wichtig es tatsächlich ist, sich vor dem Training zu dehnen, um eventuelle Verletzungen zu vermeiden. Ein kurzes Dehnen sorgt vor dem Sport für die Vorbereitung des Muskels auf die Belastung und erhöht die Mobilität. Die weiteren Übungen bestanden hauptsächlich aus Stabilisationsübungen, um die Rumpfmuskulatur zu stärken. Auch dieser Tag war wieder sehr informativ und hat Spaß gemacht.

Erster Sporttest

Um unsere Fitness zu testen, hat die Trainingsgruppe in Absprache mit einem Physiotherapeuten einen Sporttest erstellt, den wir am 12.12.2022 in der Turnhalle durchgeführt haben. Angefangen wurde mit einem Warm-Up. Zwei Runden einlaufen und ein bisschen dehnen gehörten natürlich auch dazu. Anschließend wurde unser P-Seminar in 3 Gruppen eingeteilt, um in vier Kategorien ihr Können zu beweisen. Dazu zählten Wandhocken, Liegestütze, Plank und Hüftbrücken. Ziel war es so lange wie möglich jede Challenge durchzuhalten und seine Fitness unter Beweis zu stellen. Solche Trainingseinheiten wiederholen wir ab jetzt immer wieder um uns auf die anstrengende Fahrt bestens vorzubereiten.

Zweite Ausfahrt

Unsere Lehrer haben sich ein kleines Spiel für unsere zweite Ausfahrt ausgedacht.
In fünf Gruppen aufgeteilt, war es unsere Aufgabe nur anhand von Koordinaten und Fotos bestimmte Stellen im Umkreis Erlangen ausfindig zu machen und ein Beweis Bild zu schießen.
Ich hatte sehr viel Spaß in unserer Gruppe und habe bemerkt, wie ehrgeizig wir wurden, um alle anderen zu übertrumpfen.
Am Ende mussten nur noch unsere Zeiten, die wir von Station zu Station gebraucht haben, eingetragen werden und wir hatten es schon geschafft.
Es hat leider nur für den zweiten Platz gereicht, aber dennoch haben wir durch ein Mitglied der Routengruppe gelernt, wie wir uns eben nur mit wenig Informationen schöne und schnelle Routen erarbeiten können. Zusätzlich wurde unser Teamgeist gestärkt, weil wir uns aufeinander abstimmen mussten, um auch Gegenseitiges Vertrauen zu schaffen.

Ich bin jedenfalls sehr dankbar in diesem Seminar so lustige und erfolgreiche Momente kreieren zu können.

Erste Ausfahrt

Jetzt ging es also los. Unsere erste Ausfahrt und ich war aufgeregt wie es sich wohl anfühlen würde in einer so großen Gruppe zu fahren. Das Ziel? Ein Berg neben dem Wildpferdegehege im Tennenloher Forst. Bevor es losging, versammelten wir uns neben der Schule, um ein paar organisatorische Dinge, wie Handzeichen, zu besprechen. Dann ging es auch schon los und wir kamen relativ schnell in den Wald. Während der Fahrt hat man allerdings prompt gemerkt, dass es unsere erste Ausfahrt war, da es noch ein paar Probleme mit der Weitergabe der Handzeichen gab. Letzten Endes waren wir aber glücklicherweise koordiniert genug, um keinen Unfall zu bauen. Da wir mit einem relativ hohen Tempo gefahren sind, sind wir auch im Handumdrehen am Ziel angekommen.

Oben auf dem Berg gab es dann eine kurze, wohlverdiente Pause. Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, machten wir uns auf den Weg zurück zur Schule. Auch hier gab es zwar kleinere Kommunikationsprobleme, aber nichts Erwähnenswertes. Schlussendlich kann ich sagen: mir hat es Spaß gemacht, mit den anderen zusammen zu fahren und ich finde wir haben uns -für unsere erste Fahrt- ganz gut geschlagen.😊

Tag 6 – Bozen -> Trient

34° – Der bisher heißeste Tag der Tour brach an, als wir uns heute Morgen von Bozen aus auf den Weg machten. Beide Gruppen legten zunächst einmal zwischen 300-500 Höhenmeter zurück, bevor wir unseren ersten Zwischenstopp – auf diesen speziellen haben wir schon lange gewartet – am Kalterer See einlegten. Vor einem beeindruckenden Bergpanorama konnten wir uns bei 24° Wassertemperatur wunderbar erfrischen, unser Begleitfahrzeug hatte ein kleines Freibad am See ausfindig gemacht.

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Nach einer Stunde ging es dann weiter in Richtung Mittagspause. Die langen, geraden Strecken auf dem Etsch-Radweg bei „brüllender Hitze“ führten zu mehr als einem Sonnenbrand, bevor wir bei Kilometer 240 endlich unsere Flüssigkeitsreserven auffüllen konnten. Nach der Pause machte sich die normale Gruppe direkt auf den Heimweg, während die fortgeschrittene Gruppe noch eine weitere Pause zum Baden in der Etsch einlegte.
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Nach weiteren verschwitzten Kilometern erreichten wir dann Trient, wo wir in 5er- und 6er-Zimmern einer heißen und schwülen Nacht vor unserer letzten Fahrtetappe entgegenblicken. Aber was ist ein Alpcross ohne die komplette Bandbreite an Wetter?