Nach den vielen anspruchsvollen Etappen durch die Alpen hatten wir uns einen Tag Pause mehr als verdient. Den gestrigen Tag verbrachten wir daher ganz entspannt in Riva del Garda. Ohne Zeitdruck konnten wir die Altstadt erkunden, am Gardasee die Seele baumeln lassen und die vergangenen Tage Revue passieren lassen. Nach unzähligen Höhenmetern, langen Anstiegen und rasanten Abfahrten war dieser Ruhetag der perfekte Abschluss unseres sportlichen Abenteuers.
Am nächsten Morgen stand dann die letzte „Etappe“ unseres AlpCross auf dem Programm – und die hatte es natürlich in sich: zwei Kilometer von Riva nach Torbole mit sagenhaften zehn Höhenmetern. Gegen 11:00 Uhr erreichten wir nach dieser äußerst „kräftezehrenden“ Herausforderung unser Ziel und konnten den Abschluss der Tour mit einem Augenzwinkern feiern.
Der eigentliche Höhepunkt des Tages folgte wenig später. Gegen 13:00 Uhr trafen wir auf die Teilnehmer des AlpenCross von Ohm, die ihre Tour ebenfalls erfolgreich beendet hatten.
Natürlich durfte dabei ein gemeinsames Mittagessen in Torbole nicht fehlen. In entspannter Atmosphäre, direkt am Gardasee, schmeckte die letzte Mahlzeit der Reise besonders gut. Die Anspannung der vergangenen Tage war verflogen und machte Platz für Zufriedenheit und den Stolz, den AlpCross erfolgreich gemeistert zu haben.
Am späten Nachmittag hieß es dann endgültig Abschied nehmen. Die Rückfahrt nach Erlangen sollte beginnen – allerdings nicht ganz nach Plan. Der Bus ließ auf sich warten und startete mit Verspätung erst gegen 18:00 Uhr. So blieb noch etwas Zeit, ein letzztes Mal die besondere Atmosphäre am Gardasee zu genießen, bevor die Heimreise begann.
Nach einer langen Fahrt erreichten wir schließlich gegen 1:30 Uhr nachts Erlangen. Müde, aber voller unvergesslicher Erinnerungen endete damit eine außergewöhnliche Woche. Hinter uns lagen anspruchsvolle Alpenpässe, rasante Abfahrten, traumhafte Landschaften, viele gemeinsame Erlebnisse und jede Menge Spaß.
Der AlpCross ist vorbei – doch die Geschichten, Erinnerungen und das Gefühl, die Alpen aus eigener Kraft überquert zu haben, werden noch lange bleiben. Vielleicht war dies das Ende dieser Tour – aber ganz sicher nicht das Ende der Lust auf das nächste gemeinsame Abenteuer.


