1. Training mit Herrn Kistmacher

Um nicht nur unsere Reise zu planen, sondern auch sportlich in Form zu kommen, ist Herr Kistmacher letzten Montag (19.02.24) zu uns ans Frici gekommen und hat eine erste, an uns angepasste Trainingseinheit gestaltet. Dabei hat er vor allem darauf geachtet, uns Übungen zu zeigen, die uns bei unvorbereiteten Situationen auf dem Fahrrad stärken sollen. Neben alltäglichen Übungen wie Liegestützen und Kniebeugen haben wir beispielsweise auch Wadenheben oder Hüfthübe gemacht. Beim Wadenheben stellt man sich lediglich auf die Zehenspitzen, während man an der Wand steht. Dies scheint von außen betrachtet nicht besonders anstrengend zu sein, hat uns allerdings nach mehrmaligem Ausführen ziemlich ins Schwitzen gebracht. Genauso ging es uns auch bei den Hüfthüben und vielen weiteren Übungen. Damit wir gut auf die zweite Trainingseinheit vorbereitet sind, hat uns Herrn Kistmacher empfohlen, alle Übungen wöchentlich zu wiederholen – wir sind fleißig am Trainieren und freuen uns schon!

Der Anfang

Servus, es geht wieder los. Im Juli 2024 fährt eine Gruppe begnadeter Sportler wieder über die Alpen.

7 Tage lang wird die Gruppe unsicherem Wetter, Erschöpfung und Stress ausgesetzt sein.

Die Planung läuft auf Hochtouren…

Freut euch auf spannende Blog-Einträge und atemberaubende Bilder!

Unsere Heimreise

Heute stand die Heimreise an. Nach einem entspannten Morgen mit ausgiebigem Frühstück, Gruppenbild und einem letzten Sprung in den Gardasee mussten wir unsere Sachen packen und leider losfahren. Nach 8 Stunden Busfahrt sind wir alle gut angekommen und freuen uns jetzt auf eine entspannte warme Dusche, auch wenn wir traurig sind, dass es schon vorbei ist. 

Tag 7

Noch ein letztes Mal! Der letzte Tag des Alpcross. Dieses Mal waren es noch 50 Kilometer und 1100 Höhenmeter bis zu unserem Ziel. Direkt am Anfang hatten wir eine Steigung von 25%, die wir überwinden mussten. Die letzten Kilometer gingen durch gefährliche Schotterpassagen und schlammige Wälder, aber wir haben sie alle ohne Unfall geschafft. Nach 7 Stunden sind wir endlich am Ziel angekommen. Der Anblick vom Gardasee war unglaublich beeindruckend und das Gefühl unbeschreiblich. Da mussten wir natürlich alle zusammen sofort reinspringen. Am Abend gab es noch ein gemeinsames Abendessen und jetzt genießen wir alle unseren Erfolg.

Tag 6

Wie erwartet war es heute wieder anspruchsvoller als gestern. Wir sind 75 Kilometer und 780 Höhenmeter gefahren. Unser Weg hat uns hauptsächlich durch feuchte Wälder geführt und die schwüle Hitze war eine größere Herausforderung als gedacht. Aber mit dem Wissen, dass nur noch 2 Tage übrig sind, haben wir alles aus uns heraus hohlen können. Auch wenn der Waldboden mit Schotter und Wurzeln wirklich schwer zu fahren war, haben wir unsere Motivation immer aufrecht gehalten, denn damit geht ja bekanntlich alles 🙂 Nachdem wir uns in einem Badesee abgekühlt hatten, ist ein starkes Gewitter aufgezogen und wir haben uns schnell untergestellt. Danach sind wir direkt wieder auf die Räder gestiegen und so schnell wie irgendwie möglich gefahren, um die verlorene Zeit aufzuholen. Es ist aber zum Glück alles gut gegangen und jetzt machen wir uns noch einen schönen Abend in Trient.

Tag 5

Wir müssen uns entschuldigen! Wir hatten gestern leider Internetprobleme und konnten daher keinen Bericht hochladen. Aber dafür jetzt: Gestern hatten wir einen Cooldown Day! Es war der entspannteste Tag von allen. Auch wenn wir unsere Fahrt mit Regen starten mussten, waren wir positiver Dinge. Wir haben zwar immer noch 52 Kilometer zurückgelegt, allerdings dieses Mal ohne Höhenmeter. Nur an Landstraßen entlang und immer geradeaus. Als wir nach ca. 3 Stunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h angekommen waren, hatten wir den Rest des Tages Freizeit und konnten Bozen erkunden. Das war der perfekte Ausklang, uns allen hat der Tag sehr gut getan und wir hatten heute wieder viel Energie, um nochmal ordentlich durchzustarten.

Tag 4

Nachdem wir gestern unsere Königsetappe gefahren sind, dachten wir, dass es heute einfacher werden würde. Aber nichts wars. Es ging mit 1100 Höhenmeter und 72 Kilometer über riesige Berge und endlose Straßen. Nichts desto trotz mussten wir weiter fahren. Egal wie hoch die Steigung war, wir mussten kämpfen und wenn wir unser Fahrrad nur schieben konnten.
Als wir allerdings auf der Spitze des Berges standen wurden wir mit der wunderschönen Landschaft belohnt. Das beste kommt aber erst noch: Nach der Alm ging es nur noch bergab für den Rest des Tages! Als wir am Hotel angekommen sind, hatten wir noch ein leckeres Abendessen, um uns von der Tour zu erholen. Mit diesem Tag hätten wir allerdings die schwierigsten Etappen hinter uns. Um den Tag noch perfekt abzuschließen, sind wir noch eine Runde in den Pool bei schönster Aussicht von Bergen und Gewitter schwimmen gegangen.

Tag 3

„Dieses Mal mussten wir uns dem schwierigsten Teil der gesamten Fahrt stellen. Über 3 große Berge mussten wir starke 70 kilometer und 1650 Höhenmeter hinter uns bringen.“
Das ist das einzige was die schwere Gruppe heute zu sagen hatte, denn es war wirklich super anstrengend und alle sind fix und fertig.
Aber die Anstrengung hat sich gelohnt!
Traumhafte, türkisene Flüsse, steile Felswände und unglaublichen Ausblicke waren das wirklich wert!
Eine lange Passstraße mit 11 Serpentinen musste unsere leichte Gruppe heute bezwingen. Aber als Nauders ganz oben erreicht wurde, war die Freude groß. Stolz und hungrig, ging es über einen abenteuerlichen Trail hin zu unsere heutigen Unterkunft. Frisch geduscht und überglücklich über unseren Erfolg, durften wir in Gruppen das schöne Nauders mit seinen alten und bunten Häusern erkunden und bei schönstem Sonnenuntergang Pizza knuspern.

Tag 2

Der Tag heute war viel anstrengender als gestern. 52 Kilometer und 800 Höhenmeter haben wir geschafft. Der Weg nach oben war sehr anstrengend, aber dafür wurden wir mit einem wunderschönen Panorama belohnt. Unser nächster Stop war der Fernsteinsee, an dem wir im kühlen Wasser gebadet haben. Die Abkühlung ist uns sehr gelegen gekommen. Danach ist es hauptsächlich bergab gegangen. Das schwierigste war eine gute Fahrsicherheit zu haben und genügend Abstand zwischen einander einzuhalten. Als wir unser Hotel erreicht haben, wurden wir herzlich empfangen und konnten uns bei einem sehr guten Abendessen über unsere Fahrt unterhalten. Nach einem anstrengenden Tag voller Abenteuer und Herausforderungen war der Pool im Hotel eine wahre Oase der Entspannung, in der wir uns nochmal ausruhen konnten.